„Rot wie Blut“ – erfolgreiche Aufführungen

 

Ein ermordeter Prinz und jede Menge Verdächtiger – Kommissar Küster und der Privatdetektiv Schneider suchen nach dem Mörder. Die sieben Zwerge fallen beinahen einer Giftattacke zum Opfer. Das betrunkene Dornröschen wird mit Blausäure vergiftet, Rapunzel während ihres Auftritts erschossen und die böse Stiefmutter durchbohrt ein Pfeil. Der Schneider wird vorübergehend verhaftet vom verklemmten Inspektor Schmidt. Das Pferd des Schneiders –Fallada- greift ebenfalls in die Handlung ein und Rumpelstilzchen irrt ständig auf der Suche nach seinem Namen umher. Auch Schneewittchen und Aschenputtel sind in Lebensgefahr. Mit der Wende am Schluss – der Kommissar ist der Täter – hat kaum jemand gerechnet. Und natürlich gibt es am Ende keine Toten, da es sich um einen Märchenkrimi handelt.

 

Diese höchstdramatische Handlung wurde von 17 Schülerinnen und Schülern der Theatergruppe der 3. und 4. Klassen mit viel Herzblut auf die Bühne gebracht. . Für mich war es ein wunderbares Erlebnis mit dieser Gruppe zu arbeiten – alle waren überaus engagiert und diszipliniert. Die meisten Proben erfolgten an Wochenenden. Auch die Kulissen und das Plakat wurden von der Gruppe gestaltet.

Es gab zwei Vorstellungen für die Schule. Die zwei Abendvorstellungen waren gut besucht und das Publikum war begeistert von der großartigen Leistung unserer Schauspieler und Schauspielerinnen.

 

Die freiwilligen Spenden – Märchenkrimi der 3. und 4.Klassen und Sketcheabend der 1. und 2.Klassen-, die Einnahmen aus dem Buffet und auch der Ertrag von unserer Zeitungssammelaktion ergeben den stolzen Betrag von 2555€. Dieser geht an die Organisation Childrenplanet und an den SOMA Sierning.

 

Ich danke meinen Schauspielerinnen und Schauspielern, meinen beiden Technikern, meinen Kolleginnen Maria Wiesinger und Elisabeth Porsch, den Schülerinnen und Schülern, die am Buffet und beim Abbau geholfen haben, und unserem Elternverein.

Und zuletzt bedanke ich mich auch bei unserem Direktor Dr. Harald Reibenegger, der zum Glück meine Theaterleidenschaft teilt.

 

Zum Schluss noch ein Zitat aus unserem Stück:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

 

Herta Weis